Das Paläolithikum
Das Paläolithikum beginnt vor ca. 2,5 Mio. Jahren mit dem Auftreten der ersten Vorahnen der
Ureinwohner Téngókus (Homo Téngénsis) auf der Bühne der Evolution. Zum ersten Mal
werden Gegenstände aus der Natur zum planmäßigen Gestalten und Nutzen von Werkzeugen
verwendet, die Nahrungsgrundlage besteht vorwiegend aus gesammelten Früchten und
kleineren Tieren. Eine erste Veränderung erfolgte dann vor ca. 1 Mio. Jahre als die
Uhreinwohner Téngókus damit beginnen das Feuer zu nutzen was es ihnen ermöglicht sich
gegen wilde Raubtiere zu schützen und auch kühlere Lebensräume im Mittel- und Hochgebirge
zu nutzen. Zusätzlich werden die ersten selbst hergestellten Waffen, wie etwa ein einfacher
Holzspeer für Großwildjagden genutzt. Zwischen 200.000 bis 40.000 Jahre v.d.Z. wird eine
neue Methode der Werkzeugherstellung entwickelt, zusätzlich zum vorherigen Faustkeil werden nun auch Messer, Schaber
und Spitzen hergestellt. In diesen Zeitraum fallen auch die ersten Bestattungsfunde und sind auch erste Hinweise auf
Körperbemalung und Bekleidung anzutreffen.
Ab 40.000 bis 10.000 Jahre v.d.Z. entwickelt sich die Werkzeugherstellung erneut weiter, es können nun lange, schmale
Steinklingen hergestellt werden da es eine Reihe hoch entwickelter Knochenwerkzeuge gibt. Künstlerische
Ausgestaltungen und Schmuck beginnen eine starke Rolle zu spielen, so stammen aus dieser Zeit etwa auch die ältesten
Funde von Statuetten und Wandmalereien. Von 10.000 bis 8.000 Jahre v.d.Z. treten Pfeil und Bogen als Waffe auf und
beginnen vereinzelte Gruppen der Ureinwohner Téngókus sesshaft zu werden.
Kunst im Paläolithikum
Die Grotte von Anagura (nahe Ashikaga, Präfektur Kozuke) gilt heute als die bisher älteste und
bedeutendste Bilderhöhle aller Höhlenkunstwerke Téngókus. Im Inneren der Höhle befinden sich
mehrere ausgedehnte Wandgemälde mit großflächigen und ausladenden Darstellungen von Tieren
und Tiergruppen. Die Fähigkeit der ausführenden Künstler zur Abstraktion und Bildgestaltung zeugt
von einer hohen künstlerischen Qualität (vgl. die obenstehende Zeichnungen von Ur-Rindern). Das
Alter der Zeichnungen in der Grotte wurde mit Hilfe der Radiocarbonmethode auf etwa 31.500 Jahre
datiert.
Die Darstellungen von Wasservögeln gehören neben zahlreichen weiteren Elfenbeinfiguren und
Zeichnungen von Tieren zu den häufigsten Funden in Téngóku. Hierbei gehört die Darstellung von
Wasservögeln zu den ältesten figürlichen Kunstwerken der Ureinwohner Téngókus. Außerdem
wurden ferner sehr frühe Musikinstrumente (siehe rechts), verschiedene Schmuckobjekte und
zahlreiche neue Werkzeugformen gefunden. Sie alle entstanden in einer Zeit als sich die ersten
modernen Menschen der Art Homo Téngénsis entlang der großen Ströme und Seen ausbreiteten,
in einer Zeit, die von extremen klimatischen Veränderungen geprägt war. Die Venus von Minó ist
eines der bekanntesten archäologischen Fundstücke des Landes und entstand im Zeitraum um
25.000 v.d.Z. Sie ist eine aus Kalkstein hergestellte, 11 cm hohe vollplastische Figur einer beleibten,
unbekleideten Frau. Der Kopf hat kein Gesicht und die Frisur besteht aus parallelen Lockenreihen,
an den Handgelenken befinden sich gezackte Armreifen und die gesamte Figur war ursprünglich
dick mit roter Farbe bemalt. Am selben Fundort wurden eine aus Mammutstoßzahn gefertigte,
möglicherweise unvollendete Frauenstatuette mit 22,5 cm Höhe und ein ovaloider Körper von 9 cm
Höhe gefunden.
©Téngóku Kyówakoku
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